|
Mit der Begegnung Luca Haake gegen den Titelverteidiger Martin Pissinger ging die diesjährige Stadtmeisterschaft des Schachclubs zu Ende.
Sein Vorjahreserfolg war bereits nicht mehr zu verteidigen, aber mit einem Sieg konnte er noch auf einen vorderen Platz hoffen. Am Ende
gab es eine rasche Punkteteilung und einen wohl unbefriedigenden 5. Platz. 16 Spieler in zwei Gruppen hatten sich eingeschrieben, wobei
nicht alle das Ziel erreichten. Drei Spieler musste Turnierleiter Luca Haake aus unterschiedlichen Gründen aus der Wertung nehmen. Den
besten Turnierstart hatte Dr. Robert Scherf. Mit einer Siegesserie brachte er erst einmal jede Menge Punkte zwischen sich und dem übrigen
Feld. Da er als einziger Teilnehmer auch ungeschlagen blieb, war ihm der erstmalige Eintrag in die lange Liste der Stadtmeister nicht mehr
zu nehmen. Mit zwei Punkten Rückstand kamen Dr. Harry Kerzdörfer und Wolfgang Ströher ins Ziel, wobei sich Ersterer durch die bessere
Wertung den 2. Platz sicherte. Gegenüber dem Vorjahr zeigte er mehr Kampfgeist, was sich in der Platzierung bemerkbar machte. Ströher
hatte in mehreren Begegnungen sehr unerfreuliche Stellungen am Brett. Allein die Gegner fanden nicht die nötigen Zugfolgen und ließen so
manchen Punkt liegen. Auf die Jugendspieler Gamzat Shakhaev und Lukas Friedl hatte man ein besonderes Augenmerk. In dieser Saison konnten
sie noch nicht ins Titelrennen eingreifen, Platz 4 und 6, die Qualität ihrer Partien lässt jedoch vermuten, dass sie alsbald Maß nehmen
werden, bei den Titelträgern. Zu viele Fehler darf man sich im Meisterturnier nicht erlauben. Für Luca Haake und Revanth Rajendrakumar
hatte dies den Platz im Tabellenkeller zur Folge.
Im Hauptturnier setzte sich Hans-Peter Gerl vor Jan Walentukiewicz und Martin Hoffmann
durch. Ähnlich der Meistergruppe war man auch hier auf das Abschneiden der Jugendspieler gespannt. Nach dem frühzeitigen Ausstieg von
Sofia Manzheliivska gelang aber nur Rafael Aich ein ansprechendes Ergebnis. Simon Jakob muss das Turnier noch als Testlauf abhaken.
|